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Jahresrückblick 2012

Interesse und Tatendrang trugen dazu bei, das wir ein reichhaltiges Jahresprogramm 2012 aufstellen aber auch ausführen konnten. Selbstverständlich wurde darauf geachtet, das die Zielsetzung unseres Verbandes und unserer Gemeinschaft wie Sicherung, Bewahrung, Förderung und Pflege des siebenbürgisch-sächsischen Kulturgutes, insbesondere der Sitten, Bräuche, Traditionen und Trachten in unserem Jahresprogramm eine primäre Rolle einnahmen.

Hervorheben möchte ich diesbezüglich unser Kronenfest welches am 30. Juni im Garten des Heimathauses stattfand. Dieses schöne Fest ist tief verwurzelt in unserer Tradition und ist ein kleines Stückchen Siebenbürgen was wir hierher mitgebracht haben. Der Aufmarsch unserer Tanzgruppen, Chormitglieder, Vorstandsmitglieder und anderer Trachtenpaare bot ein imposantes Bild was siebenbürgische Tradition und Trachten anbelangt. Es ist mit Sicherheit überwältigend wenn über dreißig Trachtenpaare in der vielfältigen siebenbürgischen Tracht aufmarschieren.

Eine andere Traditionsveranstaltung ist der Kathreinenball welcher auch im vergangenen Jahr ein voller Erfolg war und wird auch in Zukunft ein Höhepunkt, was Traditionspflege und Trachtenvielfalt anbelangt, bleiben. Unser Jahresprogramm 2012 umfasste 16 Punkte und sie bezogen sich nicht alle auf Traditions- und Trachtenpflege.

Es gab Veranstaltungen die hatten sowohl einen bildungs- wie auch einen  kulturellen Charakter wie zum Beispiel eine Beamerprojektion mit dem Titel „Die Siebenbürger Sachsen – Woher sie kamen, wohin sie gehen“ ? Herr Horst Göbbel lief zur Höchstform auf und begeisterte mit seinem Wissen und Können alle Teilnehmer. Ebenfalls Oswald Zerwes mit seiner Beamerprojektion über die Moldauklöster und Siebenbürgen. Herr Reinhold Kraus aus Geretsried beeindruckte unsere Teilnehmer mit dem Thema „Mit dem Rucksack durch Peru, Bolivien und Chile“.

Ebenfalls zu dieser Kategorie der Veranstaltungen gehörte auch unsere Kulturfahrt nach Franken die unter der Losung „Wir woll’n zur guten Sommerszeit ins Land der Franken fahren“ stand. Wir besuchten das Schloss Weissenstein in Pommersfelden, Würzburg, Aschaffenburg, Schloss Mespelbrunn und Bamberg. Kulturherz was willst du mehr? Auch dieser Ausflug unter der Leitung von Oswald Zerwes war schön und sehr inhaltsreich. In solchen Ausflügen kann man sehr viel sehen, bewundern, lernen aber auch die Gemeinschaft festigen.

Jedes Jahr bedanken wir uns bei unseren Aktiven (Tanzgruppenmitglieder, Chormitglieder, Nachbarväter, Vorstandsmitglieder und andere) mit einem Festessen, das sogenannte Nachbarschaftsessen, welches ebenfalls zur Festigung unserer Gemeinschaft beiträgt. Es soll aber auch als ein Dankeschön für geleistete Arbeit und Hilfe gelten.

Am Jahresende findet dann wie immer, die Nikolaus- und Adventsfeier statt. Es wurden Advents- und Weihnachtslieder gesungen, Weihnachtsgedanken vorgelesen, die Jungmusikanten spielten besinnliche Melodien und die Kindergruppe bot ein wunderschönes Programm. Die Schneeflocken (kleine, schöne Mädchen) wirbelten zur Freude aller im Takte schöner und passender Musik, ausgelassen auf der Bühne. In dieser stillen und sensiblen Zeit braucht der Mensch einen Halt welchen er in der Gemeinschaft gleichgesinnter findet. Die Adventsfeier hat unseren Teilnehmer was geboten und den Weg zur Ruhe und inneren Einkehr gezeigt.

Die letzte Veranstaltung des Jahres 2012 war eine rauschende Silvesterfeier. Über 160 Personen fanden an diesem Abend den Weg in unseren Saal um bei hervorragender Musik und gemeinsamen Mitternachtsessen den Jahreswechsel zu feiern.

Selbstverständlich hat es neben diesen angesprochenen Punkten noch vielerlei Aktivitäten gegeben. Chor, Tanzgruppen und Kindergruppe trafen sich regelmäßig um zu proben, dementsprechend auch die Qualität ihrer Auftritte.

Ich habe mit Sicherheit nicht alle Punkte des Jahresprogramms 2012 tangiert. Das würde den Rahmen sprengen, aber alles in allem war das Jahr 2012, nach meiner Meinung, ein gutes und erfolgreiches Jahr. Dieses alles war möglich dank intensiver und konzentrierter Arbeit aller Kulturgruppenmitglieder, Vorstandsmitglieder, Nachbarväter und vieler fleißiger Helfer. Für diese Arbeit möchte ich mich bei allen vorhergenannten aber ganz besonders bei unseren Kreismitglieder, die uns unterstützt und die Treue gehalten haben, höflichst und respektvoll bedanken.

Zuletzt darf ich die Hoffnung äußern, dass wir das Programm 2013 genauso gut durchführen werden. Damit dieses auch gelingt rufe ich alle Mitglieder, und die es noch werden wollen, zu einer noch engeren und vielfältigen Zusammenarbeit auf. Gerne möchte ich auch auf diesem Wege unseren Mitglieder (B14 und B27) unser Jahresprogramm 2013 bekannt geben.
Norbert Klein

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